Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V. und Freundeskreis Wünninghof

Zukunft für die Südheide

Aktuelles

WAS FÜR EINE WIDERLICHE SCHANDE-

HEIMATZERSTÖRER BIMA UND BUNDESWEHR

Kaltblütig zieht die BImA unter Olaf Scholz engstem Vertrauten, BImA-Chef Krupp, den Abriss des Kulturschatzes Wünninghof durch. Wider jeder Vernunft. Gegen den Willen der EinwohnerInnen Ostenholzes und der ganzen Region. Völlig ohne Not, als Marionette der Bundeswehr, die die Bahn frei haben will für die Übung der nächsten desaströsen Kampfeinsätze.

Rettungsmöglichkeiten von der Landesdenkmalpflege und dem Kreisausschuss- blockiert. Expertenmeinungen-ignoriert.

Kein Wort des Protestes und des Bedauerns von SPD und CDU, die doch sonst immer von Heimat schwadronieren. Hier wird die Heimat zerstört. So treibt man die BürgerInnen in die Politikverdrossenheit!

Jetzt erst recht- Dörfer erhalten, Militär beseitigen!


Kontakt/Pressekontakt: Arne Hilbich, 0151-51930512

SMS-Verteiler: SMS an 0151-51930512

Berichte Protestaktion am 5.9.2021

Hier guter Bericht aus der Celler Presse:

https://celler-presse.de/2021/09/07/grosse-versammlung-gegen-haeuserabriss-in-den-doerfern-des-truppenuebungsplatz-zerstoerung-des-wuenninghof-hat-begonnen/

Protestkundgebung "Zukunft statt Zerstörung für die Dörfer des TrÜbPl- Abriss des Wünninghofes stoppen" zieht zahlreiche Menschen an

Menschenkette zum Schutz des Wünninghofes












Sehr kurzfristig erreichte uns die bestürzende Nachricht, dass die BImA bereits an diesem Montag, dem 6.9. mit dem Abriss des historischen Wünninghofs in Ostenholz beginnen will.  Als sichtbareres Zeichen steht bereits ein Abrissbagger vor dem Hof.

Dem Aufruf zu einer spontanen Protestkundgebung vor dem historischen Hofgebäude folgten am Sonntag rund 70 Personen, darunter viele Einwohnerinnen und Einwohner aus Ostenholz.

Arne Hilbich stellte in seiner Rede noch einmal die 30 jährige Geschichte von Irrsinn und Versagen dar, die zu der derzeitigen Situation geführt haben. Das Versagen des Denkmalschutzes auf Landesebene, die kalte Bürokratie der BImA und schließlich auch der Kommunalpolitik. Er stellte aber auch klar, dass es letztlich Entscheidungen auf Bundesebene sind, die zur schleichenden Zerstörung der Ortschaften am Rande des Truppenübungsplatzes führten. Die Forderung des Freundeskreis Wünninghof ist deshalb ein Herauslösen der Ortschaften aus dem Truppenübungsplatz und auch der ortsnahen Schießbahnen. Ansonsten wird der Wünninghof nicht das letzte Abrissopfer sein- bereits 30% der Häuser in Ostenholz stehen leer- ein Irrsinn in Zeiten von Wohnungsmangel und einem Trend, ins Grüne zu ziehen.

Für den Moment fordern wir einen unverzüglichen Stopp des Abrisses und ein einjähriges Abrissmoratorium !

Unter lautem Jubel wurde der Bagger symbolisch vom Wünninghof weggefahren und auf einem Acker geparkt. Anschließend hieß es in einem umgedichteten Lied: „Das ist unser Haus- schmeißt doch endlich BImA, NATO und Bagger aus Ostenholz raus!“

Charly Braun wies noch einmal darauf hin, dass auch der Kampf für den Erhalt eines einzelnen Hofes ein wichtiger Kampf für ein Ende des Militärbetriebs auf dem Truppenübungsplatz sei und deshalb auch bei Friedensaktivist*innen und große Zustimmung erhalte.

Zum Ende der Veranstaltung bildeten die Teilnehmenden eine symbolische Menschenkette vor dem Hof- mit weißen Bändern coronakonform auf Abstand.

Die Empörung und das Entsetzen über das unsinnige, drohende Ende des wunderschönen Hofes mit einer 600 jährigen Geschichte ist aus vielen Gesprächen zu hören.

Der Protest geht weiter! Seid kreativ und stoppt den Wahnsinn!



Älteres

Am 3.10.2020 fand eine Erkundungstour über den Truppenübungsplatz Bergen statt. Veranstaltet wurde die Tour von der Geschichtswerkstatt Hannover, dem DGB und der Friedensaktion Lüneburger Heide.

Tourorte und Themen waren die vom Truppenübungsplatz bis heute ausgehenden Kriege und Militäreinsätze, Displaced Persons nach 1945, Friedensproteste, Konversionsforderungen von Gewerkschaften und Initiative Biosphärengebiet und Forderungen nach Herstellung vollständiger kommunaler Rechte für die bewohnten Dörfer der sogenannten „Gemeindefreien Bezirke“. Zum Abschluss gab es Infos zum 1966 hier gedrehten Antikriegsfilm mit John Lennon und eine Diskussion mit dem Vorsitzenden der „Einwohnervertretung“ Seeben Arjes.

Am Ende solidarisierten sich die Teilnehmenden mit unseren Forderungen.

Interesse am Themenfeld Biosphärengebiet/ Truppenübungsplatz? Gerne bieten wir individuelle Führungen um den Truppenübungsplatz Bergen an.

Kontakt: Arne Hilbich, 0151-51930512 oder friedensheide@posteo.de