Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V.

Zukunft für die Südheide


Kriegsvorbereitungen: Nicht in der Heide und nicht woanders!  Nein zum US-Großmanöver "Defender 2020"


Unterstützt die Aktionen gegen diesen Irrsinn!

  • Regionaler Protestauftakt 21.2.2020 Bad Fallingbostel; 16 Uhr Treffpunkt Bahnhof; ab ca. 16:30 Uhr Mahnwache Rathaus, 18:30 Uhr Vortrag in Walsrode (Ver.di Bildungszentrum, Sunderstr. 77
  • Regionale Großveranstaltung 9.5.2020, Region um TrÜbPl Bergen - Ort und Zeit folgen
  • ...und mehr, spontan und wirkungsvoll!


Weitere Infos folgen: Tragt Euch in unseren Newsletter ein (Mail an: Friedensheide@posteo.de)

Was ist "Defender 2020"?

Ab Ende Januar 2020 mit einem Schwerpunkt im April und Mai 2020 plant die US-Armee mit Unterstützung der NATO mit DEFENDER (Verteidiger!) 2020 eines der größten Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges. Mit insgesamt 37.000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie aus Finnland und Georgien wird eine neue Dimension militärischer Aktivitäten erreicht. Bis zu 20 000 US- GIs mit entsprechendem schweren Gerät werden über den Atlantik und anschließend quer durch Europa an die russische Grenze transportiert. Ziel des Manövers ist neben der Zurschaustellung militärischer Überlegenheit die Demonstration einer blitzschnellen Verlegung kampfstarker Großverbände aus den USA an die NATO-Ostflanke- statt Zeichen der Entspannung zu setzen, wird auf militärische Agression gesetzt.

Weitere Infos u.a.  https://http://www.imi-online.de/2019/10/02/defender-2020/

Aktionskalender: https://aufstehen-basis.net/def20/

Wie ist die Lüneburger Heide betroffen?

Neben Truppen- und Materialtransporten über die A 27/ A7 mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen kommt es zu einer umfangreichen Einbindung vor allem des Truppenübungsplatzes Bergen (aber auch Munster Süd und Nord) in das Manöver.

  • In Bad Fallingbostel-Oerbke (Camp Ost) ist die Unterbringung von mindestens 4.000 US-Soldat*innen in den ehemaligen Kasernen der Britischen Armee geplant
  • Einrichtung einer Großtankstelle für Panzer auf dem TrÜbPl Bergen mit Materialtransport über die Panzerrampe in Bergen (ehem. Rampe für Häftlinge des KZ-Bergen-Belsen)
  • Intensive Manövertätigkeit und Schießübungen, teilweise Nachtschießen, v.a. im April und Mai 2020

Weshalb lehnen wir das Manöver ab?

  • Überall auf dem Kontinent demonstrieren Menschen gegen die lebensbedrohende Umweltzerstörung und für die Eindämmung des Klimawandels. Während die Jugend ihre Zukunft einfordert, praktiziert der größte Umweltzerstörer und Klimakiller Militär unbeeindruckt seine Rituale. Die Verhinderung dieses überdimensionierten Manövers wäre ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung.
  • Die Region Heidekreis/ Celle ist der am stärksten militärisch belastete Landstrich Deutschlands. Statt neuer Großmanöver fordern wir eine Verringerung der militärischen Aktivitäten und eine sozial-ökologisch-friedliche Umgestaltung der Region!
  • Auf dem Truppenübungsplatz Bergen sind schon genug unsinnige und mörderische Kriege geübt worden. Wir sehen es als unsere Verpflichtung vor Ort an zu verhindern, dass ausgerechnet am 75. Jahrestag der Befreiung nicht wieder militärische Aggression von diesem Ort ausgeht und im Extremfall in einen neuen Krieg führt. 
  • Man muss kein Antimilitarist oder Gegner der Bundeswehr sein, um festzustellen: Dieses US-Manöver unter einem irren Präsidenten gießt Öl ins Feuer, schadet dem politischen und dem Welt-Klima und führt in unserer Region zu nicht hinnehmbaren Belastungen!
  • Wir fordern die Kreistage der betroffenen Landkreis auf, ihr Kreisgebiet symbolisch für das Manöver zu sperren!







 



 

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